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Über diesen Blog.

Hier schreiben Wissenschaftler*innen der Universität Oldenburg und Gastautor*innen darüber, wie sich Gesellschaften selbst wahrnehmen und thematisieren, sich ihrer jeweiligen Gegenwart vergewissern und dabei in die Zukunft entwerfen.

Wie stehen diese Selbstwahrnehmungen und -entwürfe mit Institutionen, Medien und Techniken zur Gestaltung von Natur, Gesellschaft und Subjektivität in Verbindung? Wie modellieren sie den lebensweltlichen Alltag und halten Menschen zu einem bestimmten Verhalten an? Wie werden diese Interventionen in das Gegebene begründet und legitimiert, aber auch kritisiert, verworfen oder unterlaufen?

Diesen Fragen, deren interdisziplinäre Reflexion eines der zentralen Anliegen des Wissenschaftlichen Zentrums „Genealogie der Gegenwart“ ist, gehen die Blogger aus unterschiedlichen Fachperspektiven und Tätigkeitszusammenhängen mit Blick auf kontrovers verhandelte Themen wie Migration, Ungleichheit, Digitalisierung, Kriminalität, Gesundheit und Ökologie nach.

20.11.2014
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Die Theorie als gewaltfreier Raum?

von Prof. Dr. Gesa Lindemann

Die soziologische Theorie ist ein Paradies – ein gewaltfreier Raum, in dem rationale Akteure unterwegs sind oder Leute, die in Alltagspraktiken engagiert sind oder oder… Aber Gewalt wird vom Personal, das die soziologischen Theorien bevölkert, eigentlich nicht angewendet. Gegen diesen “methodologischen Pazifismus” der Sozialtheorie wendete sich Teresa Koloma Beck in ihrem Workshop: “Jenseits des methodologischen Pazifismus. Zum Gewaltverhältnis der Gesellschaftswissenschaften”. Der methodologische Pazifismus führt dazu, dass Gewalt dasjenige ist, was woanders von anderen ausgeübt wird. Gewalt ist etwas für die Unterschichten und die Kriminellen, für politisch rückständige und religiöse Fanatiker. Aber wie kann man Gewalt denken, ohne gleich an die ganz anderen oder ganz katastrophale Zustände zu denken? Hier hat der Workshop neue Perspektiven vorgestellt, die engagiert, wenn auch weitgehend gewaltfrei, diskutiert wurden.

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