Gäste

Dr. Teresa Koloma Beck vom Centre Marc Bloch in Berlin hat das WiZeGG im November 2014 besucht, um im Rahmen unserer Ringvorlesung über “Paradoxien des Pazifismus. Gewalt und Gewaltverbote in der Weltgesellschaft” zu sprechen. In ihrem Workshop “Jenseits des methodologischen Pazifismus. Zum Gewaltverhältnis der Gesellschaftswissenschaften” ging es vor allem um das Theorie-Empirie-Verhältnis und eine Arbeit an der Konzeptionalisierung des Gewaltbegriffs für interdisziplinäre Forschungszusammenhänge. Dr. Teresa Koloma Beck ist Leiterin der Nachwuchsgruppe “Urbane Gewalträume | Violences et espaces” des deutsch-französischen Forschungsverbunds “Europa als Herausforderung | Saisir l’Europe”.

Im Dezember 2014 war Dr. Nicolai Hannig (Historisches Seminar, Abt. für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte) der Ludwig-Maximilians-Universität München zu Gast. Auf seinen Vortrag “Bilder des Unheils. Zum Umgang mit Naturgefahren seit 1800” folgte der Workshop “Vorsorgen als Kontingenzbewältigung: Perspektiven und Probleme einer Genealogie der Prävention”, in dem er uns seinen Umgang mit Material näher brachte. Außerdem diskutierte Hannig im Juli 2015 im Rahmen des Workshops “Prävention, Intervention, Responsibilisierung. Zur Genealogie und kulturellen Wirksamkeit von Gegenwartsdiagnosen” den Wandel der Mensch-Natur-Beziehung im gesellschaftlichen Umgang mit Naturgefahren im Vortrag über „Prävention als politisches Argument“.

Der Leibniz-Preisträger Prof. Dr. Albrecht Koschorke (Fachbereich Literaturwissenschaft, Universität Konstanz) bereichert das WiZeGG im Januar mit einem Vortrag “Selbsterzählungen der Moderne” und einem Workshop über “Hegel und wir”.

Im Februar 2015 war Prof. Dr. Frank Hentschel (Musikwissenschaftliches Institut) der Universität zu Köln zu Gast. Er trug mit dem Workshop “Was hat die neuere Musikgeschichte mit Kontingenz zu tun?” zur Diskussion über den Kontingenzbegriff in den Wissenschaften bei und diskutierte anhand von Musikbeispielen verschiedener Epochen dessen Verwendung.

Prof. Dr. Niels Åkerstrøm Andersen (Department of Management, Politics and Philosophy) von der Copenhagen Business School hielt im Januar 2015 einen Vortrag mit dem Titel “Welfare management between steering and potentialisation. Six diagnostics of the present.”. Dem Vortrag folgte ein Workshop, in dem

Christoph Haker ist Doktorand im Promotionsprogramm “Kulturen der Partizipation” an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. „Die Praxis der Paradoxiediagnose und das Politische der Theorie“ betitelt seinen Beitrag zum Workshop “Prävention, Intervention, Responsibilisierung. Zur Genealogie und kulturellen Wirksamkeit von Gegenwartsdiagnosen”, in dem er gegenwartsdiagnostische Gesellschaftskritik kritisch als Praxis reflektierte.

Im Juli 2015 war Dr. Frieder Vogelmann vom Institut für Interkulturelle und Internationale Studien der Universität Bremen zu Gast. Er bereicherte den Workshop “Prävention, Intervention, Responsibilisierung. Zur Genealogie und kulturellen Wirksamkeit von Gegenwartsdiagnosen” mit einem Beitrag, in dem er diskutierte wie sich “Genealogie als philosophische Methode” betreiben ließe.

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