Herzlich willkommen im Wissenschaftsblog des WiZeGG

Hervorgehoben

In dem Blog der fakultätsübergreifenden Forschungseinrichtung der Uni Oldenburg berichten SoziologInnen, HistorikerInnen, GermanistInnen, PhilosophInnen, Musik-, Kunst- und KulturwissenschaftlerInnen über Themen, die sie aktuell beschäftigen. Im Zentrum des gemeinsamen Interesses steht eine Genealogie der Gegenwart, die beispielsweise über Kolloquien, Gastvorträge, Workshops und Publikationen ausgearbeitet wird.

AutorInnenworkshop

Kurzmitteilung

Seit gestern tagen, großzügig finanziert durch die Fritz Thyssen Stiftung, AutorInnen des geplanten Bandes “Gegenwartsdiganosen. Kulturelle Formen gesellschaftlicher Selbstproblematisierung in der Moderne”:

2017-04-06 09.34.14

  • Prof. Dr. Thomas Alkemeyer
  • Prof. Dr. Susanne Binas-Preisendörfer
  • Dr. Nikolaus Buschmann
  • Prof. Dr. Martin Butler
  • Prof. Dr. Thomas Etzemüller
  • Prof. Dr. Frank Hillebrandt
  • Prof. Dr. Johann Kreuzer
  • Prof. Dr. Achim Landwehr
  • Dr. Anna Langenbruch
  • Prof. em. Dr. Dieter Langewiesche
  • Dr. Matthias Leanza
  • Dr. Timo Luks
  • Prof. Dr. Paul Mecheril
  • Dr. Fran Osrecki
  • Dr. Hanno Pahl
  • Dr. Tobias Peter
  • Prof. Dr. Walter Reese-Schäfer
  • Prof. Dr. Uwe Schimank
  • Dr. Tobias Schlechtriemen
  • Prof. Dr. Eckhard Schumacher
  • Dr. Frieder Vogelmann
  • Dr. Ute Volkmann
  • PD Dr. Anja Zimmermann

Klassismus in der Trump-Ära. Die Vergessenen bleiben auch nach der Wahl vergessen – warum eigentlich?

Man hat es kommen sehen – im Nachhinein. Ex-post sind Analysen immer einfacher. Der Tenor der amerikanischen Medien nach Trumps Wahlsieg: „The nation is divided.“ Eigentlich Anlass, nach den Demarkations- und Konfliktlinien dieser Spaltung zu fahnden und nach Vereinigungsmöglichkeiten zu suchen. Stattdessen erging man sich recht schnell in ritueller Selbstkasteiung und der Identifikation von „bubbles“, in denen man sich, hauptsächlich aber die anderen, gefangen wähnt.

In Woche eins nach Trump war die Spaltung auch schon wieder aus den Narrativen verschwunden. Völker aller Länder, vereinigt euch, gegen Trump! Das ist jetzt das Motto. Einheitliche Fronten gegen Trump national wie international. Der „Women’s March“ ein kolossaler Erfolg in der Demonstration von Einheit. Wenn man davon absieht, dass die Diskussion um die Inklusion bzw. Exklusion von Pro-Life-Organisationen als Partnerorganisationen des Protests eine gewisse Ungeschlossenheit und Ausgrenzungstendenzen offenlegte. Eine interessante Differenzierung auch bei der Berichterstattung über die Inauguration. Im Mittelpunkt des Interesses, weiße Flächen und ungewisse aber auf jeden Fall geringere Zuschauerzahlen als bei Barack Obamas Vereidigung. Dass auf der Grünfläche aber trotzdem Menschen standen, und zwar in einer Anzahl, die als Menge qualifiziert, ging im Zahlenstreit zwischen Pressesprecher Sean Spicer und den Medien unter. Eine ähnliche Ausklammerung erfahren Trump-Unterstützer auch bei der Analyse der Zustimmungswerte des neuen Präsidenten. Trump hat die niedrigste Zustimmung in der Bevölkerung, die ein Präsident je hatte. Irgendwo zwischen 40 und 45 Prozent. Also nicht mal 50 Prozent der AmerikanerInnen. Aber eben doch fast 50 Prozent der AmerikannerInnen. Die Spaltung ist immer noch da, man benennt sie aber nur, thematisiert sie nicht weiter oder fixiert nur eine Seite. Besonders eklatant zeigt sich das in den Unterhaltungsmedien. Weiterlesen

Flucht, Sex, Diskurs. Gastrede im Rahmen des Neujahrsempfangs der Stadt Bremen, 13. Januar 2016

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Sieling,
sehr geehrte Persönlichkeiten,
sehr geehrte Gäste,

ich wünsche Ihnen, aber noch viel mehr den Menschen auf dieser Welt, die auf Grund existenzieller Not auf der Flucht sind, dem, wie der bekannte Soziologe Zygmunt Bauman formuliert, Abfall der Weltordnung, ich wünsche uns ein einigermaßen gutes Jahr 2016.

Knapp 60 Millionen Menschen sind gegenwärtig auf der Flucht und alle Prognosen, die ich kenne, verweisen darauf, dass die Zahl zukünftig steigen wird. Von diesen 60 Millionen sind mehr als die Hälfte unter 18 Jahren alt. 86% dieser 60 Millionen fliehen in sogenannte Entwicklungsländer und leben dort unter existenziell bedrohlichen Verhältnissen.

60 Millionen Menschen. Ich wünsche diesen Menschen ein einigermaßen erträgliches Jahr 2016 und denke, dass es in der Verantwortung jener, die, wie wir, Sie und ich, das unverschuldete Privileg haben, ein im globalen Maßstab einigermaßen einkömmliches Leben zu führen, dass es in unserer Verantwortung liegt, bescheidener zu werden. Bescheidener zu werden im Auftreten (und das sage ich nicht nur in Richtung der zünftigen Performance von CSU-Politikern, aber auch in diese Richtung) und bescheidener zu werden im Tun. Das ist mein Wunsch für 2016: Dass diejenigen wie wir, die geopolitisch, im globalen Maßstab unverschuldete privilegiert sind, ernsthaft versuchen, bescheidender zu werden. Slogan: Bescheidenheit statt Wachstum. Ich komme darauf zurück.

Ein einigermaßen erträgliches Jahr 2016. Das wird es für die Mutter und den Vater von Mohamed kaum. Mohamed – wie Sie vermutlich noch wissen und im Zuge der kollektiven Aufgebrachtheit auf Grund der Ereignisse in der Silvesternacht zu Köln noch nicht vergessen haben, ich komme auf diese Nacht noch zurück – ist vier Jahre alt geworden. Er ist mit seiner Familie aus Bosnien geflohen. Er wurde am 1. Oktober vom Gelände des Berliner Landesamtes für Gesundheit und Soziales entführt, mehrfach sexuell missbraucht und erdrosselt. Der Täter ist ein nordländisch aussehender, mutmaßlich dem christlichen Kulturkreis zuzurechnender 32jähriger Brandenburger, der zugegeben hat, auch den sechsjährigen Elias im Juli letzten Jahres ermordet zu haben. Ich komme darauf und auch auf meine Kennzeichnung des Täters als nordländisch aussehend und vermutlich dem christlichen Kulturkreis entstammend zurück. Hier aber schon die Botschaft: Die Kennzeichnung ist nicht nur unangemessen, sondern auch gefährlich.

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Trump und die „Bewegung“

Sich als „Bewegung“ inszenierende politische Strömungen sehen sich, sobald sie Staat geworden sind, mit dem Problem konfrontiert, die Dynamik, die sie freigesetzt haben, wieder einhegen zu müssen. Ansonsten droht den ehemaligen „Führern“ der Bewegung und ihrem Apparat die Gefahr, nun selbst von dieser Dynamik mitgerissen und weggespült zu werden. Hitler und die NSDAP beispielsweise hatten dieses Problem zu ‚managen’. Der Röhm-Putsch von 1934, die Abkehr vom völkischen Thingspiel hin zu traditionellen Form des Theaters oder auch die Durchsetzung einem monumentalen, staatstragen Klassizismus in der öffentlich-repräsentativen Szenerie des „Dritten Reiches“ waren Ausdruck und Vollzugsformen dieses Managements. Mit dem Ende der Zeit der Bewegung und des Aufbaus stand nicht mehr die Mobilisierung der Massen auf dem Plan, sondern ihre Integration und Ruhigstellung. Man kann diesen Stimmungswechsel bis ins Detail der Performanzen Hitlers hinein beobachten: Als Verkörperung der „Bewegung“ agiert er in der Pose des gegen die Väter Weimars – das Establishment – rebellierenden Sohnes; er schreit und pöbelt mit sich überschlagender Stimme pubertär, reckt den Oberkörper angriffslustig nach vorn, gestikuliert bedrohlich. Wenig später, als Staatsoberhaupt, gibt er den Vater: die Stimme wird ruhiger, das Verhalten gesetzter, die Haltung statischer. Wer die Rede Trumps nach seiner Wahl beobachtet hat, konnte Ähnliches beobachten: Gerade noch ungezogen pöbelnder Tabubrecher, führt er nun das väterliche Staatsoberhaupt auf – ruhig, einladend, mit wohl dosierten Lippenbewegungen statt aufgerissenem Mundwerk. Ein amerikanischer Arturo Ui.

A gray day in America

Email von unserem Freund und Kollegen Jürgen Streeck (Austin, Texas)

Ihr Lieben,

es ist ein grauer Tag in Austin. Über der Stadt liegen tiefe Wolken, gestern ist es kalt geworden, und es nieselt unablässig. Der Campus ist leer, und man sieht in dieser jungen und optimistischen (und heute gähnend leeren) Stadt außer ein paar lachenden weißen Frauen nur graue Gesichter. Auf dem leeren Campus stehen weinende Gruppen von Studenten herum, und viele haben Angst. Aus meinem graduate seminar hat sich mehr als die Hälfte krank gemeldet und ich habe es ausfallen lassen. Mein deutsch-schweizer Freund Peter und ich wollten eigentlich zur großen Siegesparty der demokratischen Partei ins Driskill Hotel gehen, sind dann aber wegen des strömenden Regens—und dann wegen der eintreffenden Ergebnisse—zu Hause geblieben. Peter ging um zehn weinend nach Hause.

Meine Reaktion war paradoxer, was ich selbst nicht ganz verstehe. Mit grimmigem Zynismus und beinah ein wenig amüsiert dachte ich, mit meinem Nachwuchs und meinen Studenten vor Augen: du weisst, wo du stehst und was du zu tun hast. Jetzt bloß keine Panik. Wie es der Zufall will, stehen morgen in meiner großen Hip-Hop-Vorlesung, in dem viele schwarze und Latino-Studenten sind, aber sicher auch Trump-Wähler, Rassismus und Black Lives Matter auf dem Programm. Da ist meinerseits doch Ruhe angesagt, irgendwoher muss die jetzt kommen. (Ich bin mir sicher, dies ist nur das erste Kübler-Ross-Stadium, das der Verleugnung.) Mich hat das Wahlergebnis letztlich nicht überrascht: an dem Rassismus vieler weißer Amerikaner konnte kein Zweifel bestehen, an dem der republikanischen Partei auch nicht, und Hillary Clinton ist mit ihrer Selbstgewissheit, dass ihr dieses Amt zusteht, auch schon lange vielen auf die Nerven gegangen. Sie hat die Wahl, wie Ihr sicher alle gelesen habt, bei den Afro-Amerikanern und den Latinos verloren, von denen sie auch meinte, die stünden ihr irgendwie zu (obwohl ihr Gatte mehr schwarze Männer ins Zuchthaus gebracht hat als irgendjemand vor ihm). Trump hat letztlich nur ein Prozent mehr weiße Stimmen bekommen als Romney, also nichts neues an der Front. Eher, dass er auch unter schwarzen und Latino-Männern ganz gut abgesahnt hat.

So schaltet man das Radio von KUT, dem Nachrichtensender, auf den Klassik-Sender um, zieht sich warm an, bleibt zu Hause (wo seit dem Wahltag passend das Internet down ist) und hofft, in seiner eigenen Umgebung umso mehr Wärme zu verbreiten und zu finden. Aber wenn man dann an das Gesindel denkt, mit dem sich Trump in seiner Regierung umgeben wird, daran, dass er durchregieren kann, und dann an den Klimawandel, dann wird man dort doch nicht allzu lange bleiben wollen. Doch wer weiß: die Wahrheit ist ja, dass sich an der bequemen und sicheren Lage von unsereinem am wenigsten ändern wird, noch dazu mit zwei Heimaten und zwei Pässen. Aber jammerschade, daß jetzt wieder die Besucher aus der alten Heimat ausbleiben werden…A gray day...

Seid umarmt und bleibt am Ball,

Jürgen

Dissertationspreis für Dr. Kristina Brümmer

Dr. Kristina Brümmer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sportwissenschaft der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und ehemalige Kollegiatin des DFG-Graduiertenkollegs „Selbst-Bildungen. Praktiken der Subjektivierung in historischer und interdisziplinärer Perspektive“, erhielt am 29. September 2016 den von der DGS-Sektion „Soziologie des Körpers und des Sports“ vergebenen Dissertationspreis für die Jahre 2014-2016.

Die Dissertation mit dem Titel „Mitspielfähigkeit. Sportliches Training als formative Praxis” beschäftigt sich am Beispiel sportakrobatischen Trainings mit der Frage, wie Sportlerinnen in hochriskanten Übungen mit Unsicherheit umgehen. Videogestützte Feinanalysen von Trainingsepisoden zeigen, wie in der Trainingspraxis eine Fähigkeit zum kreativen Umgang mit Ungewissheit und der Abstimmung mit anderen erlernt wird. Die Studie beantwortet damit weit über den konkreten Fall hinaus relevante soziologische Frage nach dem Zusammenhang zwischen der praktischen Herstellung sozialer Ordnungen und der Selbstbildung ihrer Akteure. Sie erschien Anfang 2015 als Monografie in der Reihe „“Praktiken der Subjektivierung” bei transcript, Bielefeld.

Eine Jury, bestehend aus einem Mitglied des Vorstands der Sektion, einem/einer einschlägig ausgewiesenen Hochschullehrer/einer Hochschullehrerin und einem Vertreter/einer Vertreterin des Mittelbaus wählt alle zwei Jahre aus den eingegangenen Bewerbungen eine herausragende Dissertation im Themenfeld der Körper- und Sportsoziologie aus. Dieses Jahr wurde die Auszeichnung im Rahmen des 38. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) „Geschlossene Gesellschaften“ in Bamberg verliehen.

Der Gestus der Gegenwarten

Zur Vergabe des Literaturnobelpreises an Bob Dylan

In die Musik kommt das Alltägliche, das Soziale und Politische mindestens ebenso über den Sound, über den Gestus, wie über den Text. Gestus ist etwas anderes als Stil, es ist auch nicht die Handschrift eines Künstlers, sondern die Konkretion einer gesellschaftlichen Haltung. Der Gestus von Dylans Performances entsteht im Miteinander von anspielungsreicher Musik und nöliger Stimme, von brüchiger Intonation und geheimnisvollen Texten, wie man es so zuvor noch niemals gehört hat. In diesem Miteinander werden verschiedene Herkünfte und Vergangenheiten zusammengeführt, ohne jemals harmonisch zueinander zu finden. Es ist diese zerbrechliche, immer wieder neue Fügung des Verschiedenen, in dem sich die Gesamthaltung nicht nur von Teilen einer Generation, sondern längst mehrerer Generationen sinnlich-sinnhaft verdichtet. Genau darin liegt die affektive Energie, die exemplifizierende Kraft, das ungemein Berührende dieser Kunst. Sie bringt zum Mitschwingen und lässt Gestalt werden, was diffus und unartikuliert in den affektiven Tiefenschichten des eigenen, sozialisierten Körpers verborgen ist, was sich nicht sagen, sondern ausschließlich zeigen lässt. Dylans Kunst ist eine performative Zeigekunst; sie schafft sinnliche Gestalten, die kollektive Erfahrung und kulturelles Gedächtnis gestalten.

Als ich ihn vor weit mehr als 40 Jahren das erste Mal gehört habe, ein Freund bis heute hatte aufgeregt seine erst Platte mitgebracht, war ich wie vom Donner gerührt. Es war atemberaubend, wir waren sprachlos und spürten: Ja, so ist es, nein, das ist es.
Man sagt, Dylan habe sich immer wieder neu erfunden. Aber er ist ebenso sehr immer wieder neu erfunden worden: als ein Seismograph analytisch kaum zu fassender, untergründig politischer Stimmungen und Haltungen, als ein Artikulator, der Atmosphärisches in Klänge fasst und diese zu Melodien verbindet, in denen man den Ton einer Zeit, einer Bewegung, eines Milieus entdeckt, wenn man ein entsprechendes Sensorium entwickelt und sich eingehört hat.
Ich habe gestern selbstredend Dylan gehört, sein frühes, ebenso düsteres wie lyrisches Alterswerk “Time out of Mind”. Unvordenkliche Zeiten, fortlaufend neu vergegenwärtigt. Das Nobelpreis-Komitee hätte besser nicht entscheiden können.

Transkulturelle Mehrfachzugehörigkeiten: Räume, Materialitäten, Erinnerungen

Kurzmitteilung

Transkulturelle Mehrfachzugehörigkeiten: Räume, Materialitäten, Erinnerungen

Internationale und interdisziplinäre Konferenz des DFG Graduiertenkollegs 1608/2 Selbstbildung. Praktiken der Subjektivierung in historischer und interdisziplinärer Perspektive und des Wissenschaftlichen Zentrums Genealogie der Gegenwart.

Veranstaltungsort: Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, 4.-6. Februar 2016
Konzeption und Organisation: Prof. Dr. Dagmar Freist, Prof. Dr. Sabine Kyora und Prof. Dr. Melanie Unseld
Kontakt und Anmeldung: Marta Mazur, selbstbildungen@uni-oldenburg.de

Den Flyer zur Konferenz können Sie sich hier anschauen und herunterladen: Flyer Konferenz.

Zugehörigkeiten, so eine der gesellschaftstheoretischen Grundannahmen, bestehen immer in Relation zu etwas, und lassen sich in historischer Perspektive institutionell (Vereine, Verbände etc.), sozial (Milieus, Gruppen), kulturell (Religion, Musik, Kunst, Literatur) und rechtlich (Territorien, Nation) sowie medial (Briefnetzwerke, Internetforen) umschreiben und ableiten. Zugehörigkeiten haben eine hohe Relevanz für die Selbstverortung von Personen und ihre Selbst- und Fremdwahrnehmung. Weiterlesen